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SPNV-Baumaßnahmen

Baumaßnahmen ab 2010

Seit den 2010er-Jahren wurde erheblich in die Bahnstrecke Meppen – Essen (Oldb.) investiert. Die Modernisierung und der Erhalt der Infrastruktur wurden durch Fördermittel des Bundes und des Landes Niedersachsen sowie durch finanzielle Beiträge der beteiligten Landkreise, Städte und Gemeinden ermöglicht. Dadurch konnte die Strecke nachhaltig gestärkt und für zukünftige Anforderungen weiterentwickelt werden.

Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs
Quelle: Landkreis Emsland, GIS-Abteilung
(Umbauabschnitte der Strecke Meppen – Essen (Oldb.) 2002ff)
2010–2012
Investitionskosten: 3,6 Mio. €

Erste Modernisierungsmaßnahmen

Die Diskussion um eine Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Strecke zwischen Meppen und Essen (Oldb.) führte bereits in den Jahren 2010 bis 2012 zu Modernisierungsmaßnahmen der Infrastruktur, mit dem Ziel, beim Reaktivierungsprogramm des Landes Berücksichtigung zu finden.

Neben fünf Lichtzeichenanlagen und einigen Kilometern Gleisbauarbeiten auf der gesamten Strecke wurden auch drei Bahnübergänge aufgerüstet. Die Investitionskosten in diesen Zeitraum betrugen rund 3,6 Mio. Euro.

2013–2015
Investitionskosten: 2,2 Mio. €

Weiterer Gleis- und Weichenbau

Bereits 2013 fand die Strecke, trotz aller Baumaßnahmen, keine weitere Beachtung im Reaktivierungsprogramm. Die Erneuerung von Gleisen und Weichen ging jedoch weiter.

So wurden allein in den Jahren 2013 bis 2015 noch einmal rund 2,2 Mio. Euro investiert.

2016–2018
Investitionskosten: 9,5 Mio. €

Große Gleisbauoffensive

Allein in den Jahren 2016 bis 2018 wurden für Gleisbau und Gleisanlagen auf der Strecke Meppen – Essen (Oldb.) rund 9,5 Mio. Euro abgerechnet.

Auf mehreren Kilometern wurden Schienen und Schwellen ausgetauscht sowie Weichen modernisiert.

2019–2024
Investitionskosten: 1,9 Mio. €

Fortgesetzte Erneuerung

Der Enthusiasmus ließ auch in den folgenden Jahren nicht nach und die Erneuerung von Lichtzeichenanlagen und der Gleisbau wurden weiter vorangetrieben.

Abermals wurden rund 1,9 Mio. Euro in die Strecke gesteckt.

Heute
Investitionskosten: 1 Mio. €

Aktuelle Baumaßnahme

Die letzte abgeschlossene Baumaßnahme auf der Strecke ist die Sanierung der Brücke „Südradde“, unmittelbar neben der B 213. Hier wird mit einer Investitionssumme in Höhe von 1.000.000 Euro gerechnet.

In den Jahren 2013 bis heute wurden somit bereits rund 14,5 Mio. Euro in die Strecke Meppen – Essen (Oldb.) investiert.

Zukunft

Die nächsten konkreten Baumaßnahmen sind bereits in Vorbereitung:

  • Brückensanierung
    Die Brücken über die Nordradde und über die Lathener Straße in Meppen erhalten jeweils einen neuen Überbau. Die Brückenwiderlager der Eisenbahnbrücke über die Mittelradde werden erneuert und der Überbau erhält einen neuen Korrosionsschutz.

    Für weitere Sanierungsmaßnahmen sind die Brücken am Hamstruper Moorbach, Kohlbruchgraben, Quebbe und Nadamer Bach vorgesehen.

  • Lichtzeichenanlage
    Vorwiegend werden im Bereich Haselünne Lichtzeichenanlagen erneuert. Betroffen sind Schleper, Schullenriedengraben, Laster Bach und Georg-Bernd-Straße. Hinzu kommen weitere Anlagen in Bokeloh und am Stadion in Meppen (Jahnstraße).

  • Oberbaumaßnahmen
    Auf einer Strecke von rund drei Kilometern wird eine Oberbaumaßnahme im Bereich Herzlake durchgeführt. In Vormeppen wird ein Umfahrungsgleis um einen Kilometer verlängert. In Haselünne / Flechum ist ein Umfahrungsgleis mit einer Länge von 800 m geplant, um den bisherigen nicht mehr zeitgemäßen Verladebereich im Bahnhof Haselünne anderweitig nutzen zu können.